Mainz, 13.06.2026: Mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz haben Bundestag und Bundesrat die Chance auf eine echte Gesundheitsreform verspielt. Statt die Ursachen der Finanzkrise der gesetzlichen Krankenversicherung anzugehen, wird erneut bei den niedergelassenen Arztpraxen gespart – dort, wo der überwiegende Teil der ambulanten medizinischen Versorgung stattfindet.
Mai, 2026
GKV-Spargesetz: Bundesregierung gefährdet die ambulante Versorgung – „Kassenmedizin wird zur Minimalmedizin“
Mainz, 13.05.2026: Die medizinische Versorgung in Deutschland gerät zunehmend in Schieflage. Mit dem aktuellen Entwurf der Bundesregierung für ein GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz vom 29.04.2026 wächst der Druck ausgerechnet auf den Bereich, der seit Jahren den größten Teil der Patientenversorgung zuverlässig sichert: die ambulante Medizin in den niedergelassenen Praxen.
WeiterlesenApr., 2026
IFA-RLP: Einseitige Kürzungspläne gefährden die Versorgung – strukturelles Versagen der Finanzkommission
Mainz, 11.04.2026
Die IFA-RLP kritisiert den ersten Bericht der Finanzkommission Gesundheit mit deutlicher Sorge. Die vorgesehenen Maßnahmen greifen massiv in die ambulante Versorgung ein und treffen dabei nahezu ausschließlich die grundversorgenden Fachärztinnen und Fachärzte. Während für den vertragsärztlichen Bereich weitreichende Einschnitte vorgesehen sind, bleiben andere Versorgungsbereiche weitgehend unberührt.
WeiterlesenApr., 2026
Studie bestätigt: die fachärztliche Versorgung findet überwiegend in der Niederlassung statt.
Mainz, am Ostersonntag 2026
Die aktuelle Analyse von Hahn et al. zur sogenannten „doppelten Facharztschiene“ liefert erstmals belastbare Zahlen zur Verteilung der fachärztlichen Versorgung in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen klar: Die Versorgung findet überwiegend im ambulanten Bereich statt. Damit ist die Forderung der IFA-RLP nach einer Kurskorrektur und endlich auch einer angemessenen Vergütung der ambulanten Leistungen (Endbudgetierung!) endlich mit Zahlen untermauert.
WeiterlesenMärz, 2026
Die ePA: in ihrer jetzigen Form eine Totgeburt.
Mainz, den 22. März 2026 – Die elektronische Patientenakte wird politisch als Meilenstein gefeiert. In der Realität ist sie vor allem eines: ein schlecht durchdachtes System, das den Praxisalltag zusätzlich belastet. Das zentrale Problem ist banal, aber entscheidend: Man findet nichts, zumindest mit zunehmender Befüllung
WeiterlesenMärz, 2026
Termingarantie ohne Entbudgetierung bleibt Wahlkampfrhetorik
Mainz, den 15. März 2026 – Die Initiative der Fachärzte in Rheinland-Pfalz (IFA-RLP) hat die gesundheitspolitischen Konzepte der Parteien zur Landtagswahl analysiert. Viele Programme enthalten Vorschläge für neue Versorgungsstrukturen, stärkere Steuerung der Patientenströme, digitale Instrumente oder multiprofessionelle Teams. Aus Sicht der IFA RLP greift diese Debatte jedoch zu kurz.
WeiterlesenMärz, 2026
Kommentar zur Vertreterversammlung der KBV
Mainz, den 8. März 2026 | Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung hat in ihrer jüngsten Sitzung deutliche Kritik an aktuellen gesundheitspolitischen Vorschlägen zur Steuerung von Arztterminen geäußert. Die IFA Rheinland-Pfalz unterstützt diese Einschätzung ausdrücklich und warnt davor, die Leistungsfähigkeit der ambulanten Versorgung weiter zu überfordern.
WeiterlesenAug., 2025
Kommentar der IFA zum VdK-Vorstoß
Mainz, den 24. August 2025 | Die VdK-Vorsitzende, Verena Bentele, forderte zuletzt „Großflächige Kontrollen und saftige Geldbußen“, da Facharztpraxen systemisch privatversicherte Patienten bei der Terminvergabe bevorzugen würden.
WeiterlesenApr., 2025
GOÄ-Novellierung: IFA RLP fordert Verschiebung der Abstimmung auf dem deutschen Ärztetag
Mainz, den 24.04.2025: Die geplante Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) sorgt für Kritik: In einem aktuellen Brief an den Präsidenten der Bundesärztekammer sprechen sich die IFA RLP und 23 weitere Berufsverbände (s.u.) klar gegen eine Abstimmung auf dem nächsten Deutschen Ärztetag aus.
Weiterlesen: GOÄ-Novellierung: IFA RLP fordert Verschiebung der Abstimmung auf dem deutschen ÄrztetagAn den Präsidenten der Bundesärztekammer
Dr. med. Klaus Reinhardt
Herbert-Lewin-Platz 1
10623 Berlin
Nachrichtlich an den Präsidenten der Landesärztekammer RLP
Herrn Dr. med. Günther Matheis
Mittlere Bleiche 40
55116 Mainz
Mainz, 24. April 2025
Beschlussfassung zur neuen GOÄ
Sehr geehrter Kollege Dr. Reinhardt,
die aufgeführten fachärztlichen Berufsverbände in Rheinland-Pfalz (RLP) mit ihren benannten Landes- und Bundesvertreterinnen und -vertretern haben sich am 09.04.2025 ausführlich mit den Auswirkungen der bislang vorliegenden und geplanten Gebührenordnungsänderung befasst. Dabei kam zum Ausdruck, dass insbesondere für den hochspezialisierten ambulanten fachärztlichen Sektor nach wie vor viele Unklarheiten und Intransparenzen bestehen, die die Sorge hervorrufen, die Zukunftsfähigkeit unserer Praxen zu erhalten.
Wir alle sehen in der flächendeckenden, inhabergeführten ambulanten fachärztlichen Praxis die beste Versorgung für unsere Patientinnen und Patienten. Dazu bedarf es neben der Vergütung der gesetzlichen Krankenkassen ganz wesentlich einer kostendeckenden Kalkulation unserer Leistungen im PKV-Bereich. Dies, darin sind wir uns alle einig, gilt sowohl für die vorwiegend sprechende Medizin als auch für aufwendige diagnostische und operative Verfahren. Wir müssen die Attraktivität der Niederlassung weiter erhöhen, um junge und engagierte Kolleginnen und Kollegen dafür zu gewinnen. Die den Berufsverbänden vorliegenden Kalkulationen wurden jedoch bisher noch nicht in aller Ausführlichkeit und Nachvollziehbarkeit besprochen und konsentiert.
Daher bitten die hier aufgeführten Vertreterinnen und Vertreter der Berufsverbände den Vorstand der Bundesärztekammer dringlich und einstimmig, von einer Beschlussfassung auf dem 129. Deutschen Ärztetag abzusehen und das Thema nicht auf die Tagesordnung aufzunehmen. Wir sehen darin die Chance, eine zukünftige geeinte und möglichst breite Zustimmung aller Ärzteverbände zu erreichen – eine Zustimmung, die wir auch in der Außendarstellung der Deutschen Ärzteschaft dringlich benötigen.
Mit freundlichen Grüßen
ALM – Akkreditierte Labore in der Medizin e.V.
Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V.
Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V.
Berufsverband der Deutschen Chirurgie e.V.
Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V.
Berufsverband der Deutschen Radiologen e.V.
Berufsverband der Deutschen Urologie e.V.
Berufsverband der Frauenärzte e.V.
Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland e.V.
Berufsverband der Pneumologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin in Rheinland-Pfalz und Saarland e.V.
Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V.
Berufsverband Deutscher Laborärzte e.V.
Berufsverband Deutscher Neurologen e.V.
Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V.
Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen e.V.
Berufsverband Deutscher Strahlentherapeuten e.V.
Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V.
Berufsverband Niedergelassener Kardiologen e.V.
Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.
Deutsche Gesellschaft für Nuklearmedizin e.V.
Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Facharztverband Rheinland-Pfalz e.V.
Initiative Facharzt RLP e.V.
Verein der Vertragspsychotherapeuten Pfalz VVP e.V.
Apr., 2025
Pressemitteilung der IFA zum geplanten Primärarztsystem
Mainz, den 3. April 2025 | Die IFA als Vertreter der Fachärztschaft steht dem geplanten Primärarztsystem kritisch gegenüber. Es ist im Grunde genommen nicht klar, wo der Vorteil gegenüber dem aktuell praktizierten System liegt. Dass eine Patientensteuerung durch die Hausärzte zu einer Entlastung der Fachärzte führt, ist reine Spekulation. Wenn man nun auch noch die sinkende Anzahl an praktizierenden Allgemeinmedizinern bedenkt, muss die Frage gestellt werden, wie kritisch der Hausarzt überhaupt den Einzelfall überprüfen kann, um eine Entscheidung für oder gegen eine Überweisung zu einem Facharzt treffen zu können.
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